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GEA Air Treatment GmbH Zweigniederlassung GEA Happel Klimatechnik

07. Juni 2005

Herne

Die Frischluft-Box

COM4, die Komplettlösung im Bereich Zentrallüftungsgeräte

Ralf Dunker


erschienen in GEA-KlimaReport Ausgabe 1/2005 (siehe Link am Textende)


Mit COM4 bietet die GEA Happel Klimatechnik Zentrallüftungsanlagen an, die alle wesentlichen Komponenten kompakt zusammenführen: Ventilatoren, Filterstrecken, Wärmerückgewinnung und Systemregelung finden in einem Gehäuse Platz. Die Einheiten überzeugen schon vor der Aufstellung: durch ihre schnelle Dimensionierung und kurzen Lieferzeiten. Und im Betrieb glänzen sie mit niedrigen Betriebskosten.


Wenn eine gleichbleibende Luftqualität angestrebt wird, stößt die Fensterlüftung an ihre Grenzen. Lüftungsgeräte, raumindividuell oder zentral, sorgen dann für den gewünschten Luftaustausch, indem sie frische Luft ins Gebäude fördern und sauerstoffarme, verbrauchte Luft aus dem Gebäude schaffen.


In öffentlichen Gebäuden, Hotels oder Bürobauten kommen meistens Zentralanlagen zum Einsatz, die von einem festen Ort aus über Lüftungskanäle die Räume versorgen. Sie dienen nicht nur dem Luftaustausch, sie filtern die Luft auch und können sie konditionieren, indem sie Zuluft vorwärmen oder kühlen, be- oder entfeuchten.


Zentralanlagen wie ATplus und ATpicco oder die kommenden Modelle GEA CAIR (siehe Titelseite) werden entsprechend den Leistungsanforderungen und räumlichen Gegebenheiten aus Modulen zusammengesetzt, die jeweils eine wichtige Komponente beherbergen. Bei den weitgehend standardisierten Modellen der Serie COM4 hingegen handelt es sich um Anlagen, die alle wesentlichen Komponenten in einem Element vereinen: Ventilatoren, Filterstrecken, Wärmerückgewinnung und Regelungstechnik finden in einem kompakten Gehäuse Platz, das sich für die Innen- oder Außenaufstellung eignet. COM4Anlagen sind für gängige Leistungsanforderungen ausgelegt und spielen gegenüber der Fensterlüftung ihre Vorteile aus: Die Frischluftzufuhr lässt sich bedarfsorientiert dosieren und die integrierte Wärme- bzw. Kälterückgewinnung senkt den Ressourcenverbrauch. Bis zu 85 Prozent der in der Abluft enthaltenen thermischen Energie kann COM4 dem Gebäude wieder zuführen.


Der Name COM4 steht für complete, comfortable, compact & communicating. Und für vier Schritte zum Ziel. Denn schon nach wenigen Fragen steht fest, welches Zentrallüftungsgerät der COM4-Serie passend ist. Sechs Baugrößen stehen zur Auswahl. So können Anforderungen von 300 bis zu 15.700 m3/h abgedeckt werden. Mit diesem Leistungsspektrum werden die Anlagen vielen Ansprüchen gerecht: Bürogebäude, Ladenlokale, Wohngebäude, Kindergärten und Schulen sind typische Einsatzgebiete, egal ob es um Neubauten oder die Nachrüstung geht.


Schnelle Auswahl in vier Schritten


Welches Gerät für den Einsatzfall geeignet ist, lässt sich anhand der Auslegungssoftware COM4PC schnell herausfinden: Zuerst werden die Anforderungen bezüglich des Volumenstroms und der externen Druckverhältnisse sowie erforderliche Basisfunktionen hinterfragt. Im folgenden Schritt geht es um die Dimensionierung eventueller Kühl- und Heizmodule. Als Drittes wird, falls erforderlich, ein Kaltwassererzeuger einbezogen. Aus der Software heraus wird hierbei der passende Kaltwassererzeuger gewählt. Zum Schluss findet die Auswahl des gewünschten Zubehörs statt. Das war’s! Wie groß und schwer das Zentrallüftungsgerät wird und wo die Medienanschlüsse liegen, kann man am Ende der Auswahl sofort sehen. COM4-Geräte sind weitgehend standardisiert. Das bewirkt kurze Lieferzeiten und ein gut durchdachtes System bei der Montage und Inbetriebnahme. Die Anlagen können auch bei engen räumlichen Verhältnissen bequem montiert werden, denn auf Wunsch werden sie in drei Sektionen geteilt. Schnellverbindungen sowie unverwechselbare Steckverbindungen für die Bedien- und Zusatzgeräte erleichtern in diesem Fall das Aufstellen und Anschließen.


Noch einfacher als die Auswahl oder die Montage von COM4 ist die Inbetriebnahme: Nach dem Einschalten prüft die Regelung alle Parameter und die angeschlossenen Komponenten. Der Installateur oder Anwender muss nur noch die individuellen, anwendungsbezogenen Daten wie Temperaturbereiche vorgeben, damit COM4 für frische Luft sorgt. Die Regelung unterstützt viele Funktionen und erlaubt sogar die Umkehr der Luftrichtung: Statt umständliche Montagen vorzunehmen teilt man der Steuerung mit, in welche Richtung der Luftstrom gehen soll.


Ressourcen schonende Technik integriert


Für einen effizienten Betrieb sorgt die integrierte Wärmerückgewinnung der COM4-Geräte. Ein langsam rotierender Körper wird in der einen Gerätehälfte von der vorbei streichenden Abluft temperiert und nimmt so Wärme- oder Kälteenergie auf. Auf der Zuluftseite gibt er die Energie wieder ab. Das System arbeitet so gut, dass in vielen Einsatzfällen auf einen Nacherhitzer verzichtet werden kann. In Büros beispielsweise sind so viele Wärmequellen (PCs, Drucker und nicht zuletzt die Menschen, die dort arbeiten), dass diese und die zurückgewonnene Energie zum Heizen genügen. Die Wärmerückgewinnung entlastet so die Heizung; bei Neubauten kann die Heizungsanlage dadurch oft deutlich kleiner ausfallen.


Direktangetriebene drehzahlgeregelte Ventilatoren mit Frequenzumformern erlauben den Ressourcen schonenden Betrieb und einen bedarfsgerechten Luftaustausch abhängig vom Kanaldruck oder von Sollvorgaben, dank eingebauter Schaltuhr sogar je nach Tageszeit und Wochentag unterschiedlich. Funktionen wie die Nachtheizung oder -kühlung ermöglichen die passive Klimatisierung und helfen zusätzlich beim Energiesparen.


Zu geringen Lebenszykluskosten trägt die zustandsbezogene Wartung und Instandhaltung bei, denn die Regelung von COM4 passt auf, was wann zu machen ist. Dazu überwacht sie die wesentlichen Betriebsparameter und signalisiert auf Wunsch, wann es Zeit für eine Wartung ist, etwa für den Filterwechsel. Dazu muss niemand an das Gerät gehen. Die Regelung versendet auf Wunsch eine SMS (Text-Kurznachricht) ans Handy, wenn es soweit ist, oder signalisiert über ihre Schnittstellen zum Internet oder an eine LON-basierte Gebäudeleittechnik den Zustand der Anlage. Umgekehrt gestattet die Einbindung in eine Gebäudeleittechnik die Steuerung im Verbund mit weiteren Systemen.


Den kompletten KlimaReport finden Sie auf der Internetseite der GEA Lufttechnik zum Download