Logo Press'n'Relations

menta AG

08. Januar 2002

München

Data Intelligence: Wer selber denken darf, ist im Vorteil

Menta gibt dem Anwender die Freiheit zurück

Vielen IT-Projektleitern bricht der kalte Schweiß aus, wenn

sie Schlagworte wie „Datawarehouse-Konzept“ oder

„integriertes Analyse-Framework“ hören. Aus solchen

Business Intelligence Projekten, die ja an sich zu mehr

Effizienz führen sollen, werden nicht selten strategische

Jahrhundertwerke. Denn herkömmliche Business

Intelligence-Systeme (BIS) richten ihre Funktionalität oft

nach überdimensionierten, theoretischen Methoden aus –

nicht nach den technologischen Fähigkeiten und den

individuellen Analysebedürfnissen der eigentlichen

Anwender.

Damit die zeitnahe Bereitstellung flexibler und individueller

Datenanalysen kein Traum bleibt, sind die Javaspezialisten

der Menta AG jetzt mit einem Gegenmodell angetreten.

Erklärtes Ziel ist die Analyse komplexer, heterogener

Online- und Offline-Datenströme ohne Restriktionen

durch zertifizierte Vorgehensmodelle. Die vollständig

browserbasierte und modular aufgebaute Jasper Data

Intelligence Suite geht bei der

Online-Managementunterstützung konsequent den

Weg der individuellen und gesamtheitlichen Analyse von

Unternehmensdaten. Anwender fragen via Internet Daten

beliebiger Herkunft ab – direkt, individuell und zeitnah, ohne

in starren Datenmodellen denken zu müssen.

Die Großen und die Kleinen

Die Bäume für IT-Projekte wachsen heute nicht

mehr in den Himmel. Küchenmeister Schmalhans

macht Unternehmen jeder Größe mit

Kostenrestriktionen, Profitabilitätsberechnungen und

ROI-Analysen das Leben schwer. Um den

Kosten für Administration, Schulung und Support

beizukommen, stehen Konzepte für integrierte

IT-Strukturen und unternehmensübergreifende,

homogene Plattformen in den Startlöchern. Doch sind

diese administrativen Aufwände die wirklichen

Kostentreiber?

Homogene Silos versus reale Daten in

Peer-to-Peer Manier

Der erste Schritt ins Projekt-Verderben ist das

Bemühen, aus völlig heterogenen IT-

Landschaften homogene Datawarehouses zu modellieren.

Am Reißbrett konzipiert, scheitert die Umsetzung nicht

selten an Kostenschranken oder einseitiger strategischer

Ausrichtung.

Dem entgegen setzt die Jasper Technologie bei der

Datenzusammenführung auf eine vollständig

web- und browserbasierte Java-Architektur. Die schnelle

und einfache Implementierung verhindert, dass Projekte zur

fundierten Entscheidungsunterstützung nicht schon in

den ersten Realisierungsphasen unnötig

gefährdet werden. Bei der Integration und Analyse der

Datenquellen werden via Web beliebige Datenlager

unabhängig von der vorherrschenden

Systemlandschaft ad-hoc miteinander verknüpft und

individuell erforscht. Voraussetzungen sind lediglich ein

Internetzugang, die Ortsangabe der Datenquelle (URL bzw.

IP-Adresse) sowie die entsprechende Zugriffsberechtigung.

Die Anwender greifen bei der Datenextraktion und -analyse

über das Internet direkt auf die Quelle zu und nicht auf

mühselig aggregierte Datensilos. Das Ergebnis:

Redundante Datenextrakte sowie zeit- und

kostenaufwendige Schnittstellenprogrammierungen

werden überflüssig, und auch das

herkömmliche Vorhalten der zu analysierenden

Datenauszüge auf der Clientseite fällt weg.

Für die Klarheit, Beweisbarkeit und

Gleichförmigkeit der zu analysierenden

betriebswirtschaftlichen Objekte, wie beispielsweise der

Return on Investment, werden die Bestandteile der

Kennzahlen allgemein gültig festgelegt. Ein zentraler,

serverseitiger Metadaten-Koordinator führt die

entsprechenden Daten, gemäß der angelegten

Kennzahlenschablonen direkt aus ihrer Herkunftsquelle

zusammen und leitet die aggregierten Ergebnisse an den

entsprechenden Client bzw. User zurück.

Integrierte Frameworks versus flexible

Interoperabilität

Ein Mythos besagt, dass vor allem die

Zusammenführung und Vereinheitlichung aller

abteilungsspezifischen Analyseapplikationen und

Datenlieferanten zu massiven Kostenreduktionen in der

allgemeinen Administration führen. Es bleibt

jedoch fragwürdig, ob die zeit- und

kostenaufwändige Migration von

Abteilungslösungen auf eine Analyseplattform

tatsächlich zu optimierten IT-Budgets und

gesteigerter Anwendereffizienz beiträgt. Denn

gerade im Zeitalter internetbasierter, übergreifender

Kommunikationsnetzwerke sind dezentrale, interoperable

und individuell „baubare“ Analyseprogramme gefragt. Viele

Großunternehmen entscheiden sich, die Applikationen

und Datenbanken ihrer Kunden und Geschäftspartner

in die eigenen Analyseprozesse via Internet einzubinden.

Denn die flexible Integration unternehmensexterner

Datenströme wie z.B. Produktions- oder Bilanzdaten

erweitert den Horizont und die Qualität von

Kennzahlen- und Frühwarnsystemen um ein

Vielfaches.

Der Anwender der Jasper Data Intelligence Suite vernetzt

und synchronisiert selbständig beliebige Dateninseln

und stand-alone Applikationen ohne komplexe Plattformen

aufbauen zu müssen. Mit Hilfe eines webbasierten

„administration client“ gestaltet er seine individuelle

Benutzeroberfläche und verknüpft die stark

verteilten Datentöpfe und verschiedenen

Analysesysteme. Er greift direkt via Internet auf „seine“

Anwendung zu und kann neben herkömmlichen

Standardreports neue Zusammenhänge und Muster

erkennen. Fachanwender „bauen“ so ihre individuellen

Analyseanwendungen auf, ohne auf die Hilfe von

IT-Spezialisten angewiesen zu sein – egal ob

Vorstandsmitglied, Abteilungsleiter oder Fachanwender.

Ein Beispiel: Der Abteilungsleiter im Controlling eines

großen Finanzdienstleisters in München baut in

wenigen Stunden sein individuelles Kennzahlensystem mit

300 Indikatoren und Benchmarks zu den wichtigsten

Mitbewerbern selbständig auf. Die gleiche

Software-Basis wird bei der Tochterfirma des

Finanzinsitutes mit Sitz in London von

Projektverantwortlichen als Frühwarnsystem

eingesetzt, um fehlende Projektbuchungen ihrer Mitarbeiter

zu erkennen und anzuzeigen. Anschließend greifen die

englischen Kollegen auf die deutschen

Controlling-Ergebnisse zu und vergleichen die eigene

Performance mit der ihrer Mitbewerber. Beide

Anwendergruppen greifen von unterschiedlichen Orten mit

unterschiedlichen Oberflächen und unterschiedlichen

Analyseschwerpunkten auf unterschiedliche Datenquellen

on-time zu – mit einer einheitlichen Softwarelösung

und ohne Performance-Einbußen oder

Sicherheitsrisiken.

Betriebswirtschaftliche Grundsätze in

neuem Licht

Die Jasper Data Intelligence Suite vereint die wichtigsten

Faktoren moderner javabasierter Softwaretechnologie mit

betriebswirtschaftlichen Grundsätzen: die einfache

und schnelle Integration heterogener IT-Landschaften

sowie die fundierte, gesamtheitliche Betrachtung und

Analyse aller Unternehmensdaten – online wie offline.

Der Aufbau gesamtheitlicher Kennzahlensysteme ist dabei

vor allem im Bereich der Web-Kommunikation und des

Beziehungsmanagements via Internet von großer

Bedeutung. Das Wissen aus multidimensionalen

Abhängigkeitsanalysen von Informations-,

Interaktions- und Transaktionsdaten bietet neue

Möglichkeiten, die Profitabilität und

Lebensdauer von Web-Beziehungen zu Kunden und

Geschäftspartnern zu maximieren.

Vertrags- und Kundenstammdaten aus ERP-Systemen,

intelligent kombiniert mit operativen

Call-Center-Informationen und Web-Daten wie

Navigationsverhalten und Bestellhistorien, werden so zu

strategisch und operativ verlässlichen

Unternehmenskennzahlen und Handlungsindikatoren.

Kontakt:

menta AG

Limesstraße 111

81243 München

Tel.: +49 89 87130 142

eMail: reinhold.mueller@menta.de

www.menta.de

Autor: Monika Nyendick