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Licht in Sicht e.V.

13. Oktober 2005

München
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Seniorenschutz-Verein zieht nach einem Jahr Bilanz

Netz gegen Ausbeutung alter Menschen

Der gemeinnützige Verein LICHT IN SICHT e.V. - Schutz vor emotionaler und finanzieller Ausbeutung im Alter feierte jüngst seinen ersten Geburtstag. Seit September 2004 setzt sich der Verein für alte Menschen ein, denen Verarmung und Verwahrlosung durch betrügerische Erbschleicher, wie neue Freunde und fürsorgliche Nachbarn, drohen. Viele Senioren hat der Verein schon vor dem Verlust des Vermögens und ihrer Altersvorsorge bewahrt. Diesen Erfolg, aber auch die immense Nachfrage des vergangenen Jahres, nimmt der Verein zum Anlass, sich auf die Gründung bundesweiter Anlaufstellen auszurichten.


Gert Kaiser, Vereinsvorsitzender, wird als Inhaber eines ambulanten Pflegedienstes mit unzähligen Facetten des Betrugs an Senioren konfrontiert: Alte Leute werden so geschickt manipuliert, dass sie selbst, aber auch Freunde und Angehörige, den miesen Maschen oft zu spät auf die Schliche kommen. Gert Kaisers Prämissen sind deshalb nach wie vor Sensibilisierung für das Problem und Prävention durch Öffentlichkeitsarbeit. Mit Hilfe der Printmedien und des Fernsehens hat er das Thema aus der Tabuzone gezerrt. Zum Beispiel hat XY...Sicherheits-Check, jüngster Ableger der ehernen ZDF-Sendereihe XY Aktenzeichen...ungelöst, im Juni den Verein vorgestellt.


Leider kein Einzelfall. Diesen markanten Satz, Zuschauern beider Sendungen vertraut, kann Kaiser nur unterstreichen: Bei uns steht das Telefon nicht mehr still. Es ist erschreckend, dass bei so vielen alten Menschen Vertrauen, Einsamkeit und Hilflosigkeit ausgenutzt werden. Fast undenkbar sind der groteske Ideenreichtum, das mafiose Auftreten und die ausgeklügelten Komplotte durch selbsternannte Seniorenbetreuer oder Testamentvollstrecker. Gert Kaiser weiß, dass hinter der Fülle an Machenschaften Methode steckt: Wir erleben in unserem Verein systematische Isolation und Manipulation der Betroffenen. Dank der Aufklärungsarbeit melden sich zunehmend couragierte Nachbarn, Betreuer und Krankenpfleger, denen zum Beispiel die fremden Menschen im Haus der alten Dame nicht geheuer sind. So geschehen in einem Fall in München, bei dem das Vermögen beinahe in die falschen Hände geraten wäre…


Damit die Sensibilisierung der Bevölkerung weiter Früchte trägt, sollen in allen Bundesländern Anlaufstellen geschaffen werden, die mit der Vereinszentrale in München zusammenarbeiten. Denn schon lange beschränken sich die Anfragen nicht mehr auf den bayerischen Raum. Sogar aus dem nahen Ausland erreichen uns Anfragen, berichtet Kaiser. Daher sucht der Verein ehrenamtliche Mitarbeiter, die den Aufbau des bundesweiten Netzes unterstützen. Eine wichtige Aufgabe ist es zum Beispiel, Hinweisen vor Ort nachzugehen und zu hinterfragen. Dabei sind subtiles und behutsames Vorgehen oberstes Gebot. Gerade Juristen oder Menschen aus sozialen Berufen sind aufgerufen, uns zu helfen, betont der Vereinsvorsitzende. Wer mit dem LICHT IN SICHT e.V. gegen die Ausbeutung im Alter kämpfen möchte, findet im Verein eine dynamische Organisation, die nicht nur den Betroffenen als Anlaufstelle zur Verfügung steht, sondern aktiv Medienarbeit betreibt und politisch Einfluss nimmt. So können wir das Netz immer enger ziehen, damit uns weniger Betrüger durch die Maschen schlüpfen.


Interessierte und Betroffene erhalten Auskunft unter folgender Adresse:


LICHT IN SICHT e.V.

Thierschstraße 11

80538 München

Tel.: 089/67099777

Fax: 089/29161160

E-Mail: info@licht-in-sicht.org

www.licht-in-sicht.org


Informationen erteilt der 1. Vorsitzende des Vereins, Gert Kaiser:

Ambulante Pflege am Isartor - Gert Kaiser

Thierschstraße 11 - 80538 München

Tel.: 089 / 29 48 26 - Fax: 089 / 29 16 11 60

www.PflegeAmIsartor.de


Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Press’n’Relations II GmbH - Ralf Dunker

Guntherstraße 19 - 80639 München

Tel.: 089 / 17 99 92 75 - Fax: 089 / 17 99 92 89

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