

Nexans
15. März 2006
Neues Anwendungszentrum bei Nexans Nürnberg
Investition steigert die Kreativität im Kabelwerk
Mitte Februar weihte Kabelspezialist Nexans am Standort Nürnberg sein neues Anwendungszentrum für Automatisierungskabel ein. Mehrere hunderttausend Euro investierte das Unternehmen in diese Einrichtung, in der Kabel und Leitungen unterschiedlichsten Belastungsprüfungen unterzogen werden. „Die Erfahrungen auf den modernen Prüfständen helfen uns, noch besser auf Kundenbedürfnisse einzugehen und bessere Produkte zu kreieren“, sagt Torsten Sefzig, Geschäftsbereichsleiter bei Nexans Nürnberg. „Zudem ermöglichen uns die Testergebnisse, Technik und Wirtschaftlichkeit unserer Leitungslösungen optimal in Einklang zu bringen. So können wir unsere Spitzenstellung im internationalen Wettbewerb in Zukunft behaupten und weiter ausbauen.“
Anlässlich der Einweihung besuchte auch Pascal Portevin, Nexans Vizepräsident Strategic Operations, das Werk in Nürnberg und unterstrich die Bedeutung des Standorts für den weltweit tätigen Konzern. Das Anwendungszentrum ist Teil des in Nürnberg ansässigen ‚Nexans Research Center’ für thermoplastische Materialien und „in dieser Form einmalig im Konzern“.
Die jüngst installierten Prüfanlagen erlauben eine besonders realistische Simulation der Bewegungsabläufe, denen Automatisierungsleitungen in der Praxis oft mehr als zehn Millionen Mal standhalten müssen. Dazu werden auf einer Fläche von 240 Quadratmetern diverse Biege-, Streck- und Drehbewegungen nachgestellt, wie sie Energiezuführungs- und Datenleitungen zum Beispiel in der Automobilindustrie, der Kraftwerkstechnik, der Elektronikfertigung oder der Lagertechnik erfahren. Dabei werden nicht nur die elektrischen Eigenschaften gemessen, sondern auch die Isolations-materialen ausgiebig getestet. Thermoplastische Kunststoffe, die einzelne Adern isolieren oder das Kabel umhüllen, haben zum Beispiel entscheidenden Einfluss auf die Geschmeidigkeit und Belastbarkeit der Leitungen und ihr Verhalten bei extremen Klimabedingungen.
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Biegen, Beugen, Strecken und Stauchen darf Automatisierungskabeln nichts ausmachen. Um ihre Haltbarkeit weiter zu verbessern, investierte Nexans mehrere hunderttausend Euro in ein neues Anwendungszentrum am Standort Nürnberg.
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