Logo Press'n'Relations

Licht in Sicht e.V.

09. September 2004

LICHT IN SICHT e.V. hilft ruinierter Rentnerin

Verein unterstützt Seniorin beim Kampf um das Vermögen

Betrogenen und ausgebeuteten Senioren beizustehen ist die Grundidee, ihnen wieder zu ihrem leichtfertig verschenkten Vermögen zu verhelfen das Ziel des LICHT IN SICHT e.V. in München. Der gemeinnützige Verein möchte älteren Menschen Hilfestellung geben, die – ob unwissentlich oder nicht – ihr Vermögen an vermeintliche Freunde verloren haben oder denen die finanzielle Ausbeutung droht. Zum Beispiel Hermine E. (74). Sie kämpft schon seit Monaten vor Gericht. Ihr ganzes Vermögen und die Eigentumswohnung hat sie einer Frau übertragen, die sich als ihre Freundin ausgab. Von ihr erhoffte sich die Mittsiebzigerin lebenslange Pflege und Freundschaft, doch die Beschenkte hat sich mit samt dem Geld zurückgezogen - rund 690.000 Euro Streitwert. „Wie kann man nur?“, fragt sich manch einer, aber Hermine E. war einsam und in tiefer Trauer um ihren Mann Artur. Rund zehn Jahre lang hatte sie den Schwerkranken gepflegt und soziale Kontakte vernachlässigt. Aus dem seelischen Gleichgewicht gebracht und dankbar für jede Zuwendung vertraute die Witwe ihrer neuen Freundin blind. Heute ist sich die Rentnerin sicher: Zu dieser Zeit war sie nicht geschäftsfähig.


Einsamkeit hatte sich im Leben von Hermine E. breit gemacht. Dazu gesellte sich die Ungewissheit, einmal nicht mehr für sich selbst sorgen zu können. Diese Ängste, von einer scheinbar Wohlwollenden geschickt geschürt, wurden zum Nährboden für den finanziellen Ruin der Rentnerin.


Ist es für Hermine E. nun zu spät, das fälschlicherweise verschenkte Vermögen zurückzubekommen? Mit ihrem neuen Rechtsanwalt Markus Rieder hofft die Rentnerin auf ein günstiges Urteil. In knapp drei Wochen steht fest, ob ihre Klage Erfolg hat. Gut stehen die Chancen allerdings nicht, denn die Geschäftsunfähigkeit kann nach drei Jahren voraussichtlich nicht mehr objektiv durch Sachverständige nachgewiesen werden. Moral und Recht gehen nicht immer Hand in Hand. In dieser Situation den Kampf um ihr Geld durchzustehen, würde die alte Dame nicht ohne Hilfe schaffen. Doch mit den Gründungsmitgliedern des LICHT IN SICHT e.V. stehen ihr Menschen zur Seite, die ihr Mut zusprechen und Tipps geben.


Die Gründungsmitglieder haben sich schon in der Vergangenheit um Fälle wie diesen gekümmert. Nun soll LICHT IN SICHT e.V. eine feste Anlaufstelle für Senioren bieten. Mittelfristig möchten die Vereinsmitglieder ein Netzwerk schaffen, das auf die ständige Unterstützung von Pflegediensten, Behörden und Juristen vertrauen kann und so schnelle und zielgerichtete Maßnahmen ermöglicht.


Gert Kaiser, Inhaber der Ambulanten Pflege am Isartor und erster Vorsitzende des LICHT IN SICHT e.V.: „Man glaubt nicht, wie viele ältere Menschen von falschen Freunden ausgenommen werden“, sagt er. Ihnen will der Verein auf zwei Wegen helfen: Direkt, in dem er sie emotional und mit Ratschlägen unterstützt, und indirekt, indem er die Fälle in die Presse trägt und auf die Ungerechtigkeit aufmerksam macht. Kaiser macht den Geschädigten Mut: „Unser Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihnen in aussichtslosen Situationen zu helfen. So erscheint trotz der ganzen negativen Geschehnisse wieder Licht in Sicht.“


Kontaktadresse:

LICHT IN SICHT e.V.

Neubiberger Str. 18

81737 München

Tel.: 089/67099777

Fax: 089/6710033

E-Mail: info@licht-in-sicht.org


Informationen für Redaktionen unter:

Ambulante Pflege am Isartor - Gert Kaiser

Morassistraße 26 - 80469 München

Tel.: 089 / 29 48 26 - Fax: 089 / 29 16 11 60

Pflege.Isartor@t-online.de

www.PflegeAmIsartor.de


Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Press’n’Relations II GmbH - Ralf Dunker

Guntherstraße 19 - 80639 München

Tel.: 089 / 17 99 92 75 - Fax: 089 / 17 99 92 89

du@press-n-relations.de

www.press-n-relations.de

Dateien:
API_API_Fallbeispiel_Licht_in_Sicht_final.rtf - 17.0 KByte