

Kündigungskandidaten konstruktive Hilfe geben
Outplacement-Beratung der alexander gross consulting stärkt Chance auf aussichtsreiche Bewerbung
Wahrscheinlich doch wieder nur Absagen…, denkt Friedrich Blenk während er seine Post öffnet. Inzwischen hat er 165 Bewerbungen geschrieben; fünf Antworten stehen noch aus. Die anderen waren Absagen. Schon beim Schreiben der Bewerbungen verliert er den Mut. Längst ist er nicht mehr von sich überzeugt. Seine Freunde meiden ihn (denkt er). Und wenn man doch zusammenkommt, meiden sie das Thema. Sie haben ja alles schon hundertmal gehört und wissen auch keine Antworten mehr. Selbst seine Frau spricht nicht mehr darüber. Fast hat er den Eindruck als habe er auch in ihren Augen an Ansehen verloren.
Neulich fragte ihn ein Nachbar wo denn sein Geschäftwagen sei - Blenk murmelte etwas von Sparmaßnahmen und verschwand im Haus. Sicher wusste der Nachbar genau Bescheid, wie alle anderen auch. Blenk gehört nun zu einer Randgruppe der Gesellschaft, und er fühlt sich auch so. Anfangs, vor eineinhalb Jahren, hat er sich noch euphorisch beworben: Überall wunschgemäß seine Gehaltswünsche angegeben, sich in Anschreiben vorteilhaft dargestellt, war überzeugt von sich. Nach zehn Absagen begann sein Selbstwertzerfall: Der Elan blieb aus, sein Mut und das positive Denken verschwanden. Er sei überqualifiziert, hörte er als Begründung für die Absagen. Oder: Es liegt nicht an Ihnen – wir mussten eine Auswahl vornehmen, denn immerhin sind rund 600 Bewerbungen eingegangen. Doch wie geht’s nun weiter? Friedrich Blenk weiß es nicht. Schon das Aufstehen fällt ihm schwer. Meistens ist er bis spät nachts wach und sieht fern, lenkt sich ab und steht spät auf - ohne Ziel und ohne Plan. So ist der Tag auch schnell vorbei und die Nacht kommt, die lange, lange Nacht…
Neue statistische Verfahren gaukelten Anfang des Jahres den Aufschwung vor: Von einem Monat auf den anderen besserten sich die Arbeitslosenzahlen. Doch neue Bewertungsverfahren können nicht darüber hinweg täuschen, dass zurzeit eine Rekordarbeitslosigkeit herrscht. Wer jetzt seine Stelle verliert, muss mit einer Vielzahl von - oft erfolglosen - Bewerbungen rechnen.
Alexander Gross kennt die Situation aus eigener Erfahrung: Auch er sah sich in der Vergangenheit mit einem Arbeitsmarkt konfrontiert, der nur wenig Chancen bot. Da wird mancher schnell mutlos”, sagt der Kopf der alexander gross consulting in Germering bei München. „Aber man muss an sich glauben und von Anfang an dagegen kämpfen. Eine Outplacement-Beratung kann den Betroffenen hier Hilfe zur Selbsthilfe bieten. Am besten so früh wie möglich. Sobald über den geplanten Stellenabbau informiert wurde, sollte die erste Beratung stattfinden, zum Beispiel in Form einer Gruppenberatung, die später in Einzelgesprächen vertieft wird.
Gross: Früher war Outplacement-Consulting den Angestellten des Top Managements vorbehalten, doch heute kommt die Beratung immer häufiger für andere Angestellte in Betracht. Mit der rechtzeitigen Beratung hilft das Unternehmen nicht nur den Opfern des Stellenabbaus, sondern setzt Signale für die verbleibende Belegschaft, denn das Unternehmen macht deutlich, dass es sich seiner sozialen Verantwortung bewusst ist. Wesentlicher Aspekt der Beratung ist, dass die Mitarbeiter auf die kommende Situation angemessen vorbereitet werden. Viele denken zuerst: Ich finde bestimmt schnell wieder einen Job, aber das ist oft nicht so. Das Unternehmen kann aber den Grundstein legen, damit die Leute keine unangenehmen Überraschungen erleben und ihre Chancen bei Bewerbungen steigen.
Dieses Initiative wird vom Arbeitsamt unterstützt - bis 2.500 Euro steuert die Bundesagentur für Arbeit für jeden beratenen Mitarbeiter bei. Zudem beugt das soziale Engagement eventuellen Streitereien vor dem Arbeitsgericht vor und unterstützt eine gütliche Einigung zwischen Arbeitgeber und -nehmer zum Beispiel bei Abfindungsfragen.
Gross stellt heraus, wie wichtig eine individuelle Beratung ist: Jeder ist anderes, reagiert anders und bei manchen ist die Frustrationsschwelle schnell erreicht, da ist die psychologische Unterstützung wesentliches Element, andere haben sich seit Jahrzehnten nicht mehr beworben und sind eher auf handwerkliche Kenntnisse angewiesen. Mit einer Beratung von der Stange kann man da nicht viel ausrichten. Deswegen denkt sich Gross in jede Beratungssituation neu hinein, strebt Gespräche in kleinen Gruppen an. Sonst wird es schnell anonym und die Beratung fruchtet nicht. Das Optimum sind natürlich Einzelgespräche.
In Meetings vermittelt Gross den künftigen Bewerbern Tipps, wie sie sich am Arbeitsmarkt anbieten sollten, welche Art der Bewerbung sich aus der Masse abhebt und was beim Vorstellungsgespräch zu beachten ist. Und er vermittelt den Arbeitnehmern Selbstwertgefühl. Seinen Job zu verlieren, ist wirklich keine Schande, meint Gross. Aber viele, die seit Jahrzehnten angestellt sind, setzen den Verlust Ihrer Anstellung gleich mit einem gesellschaftlichen Abstieg. Genau das darf aber nicht passieren. Gross berichtet daher gerne von seinen eigenen Erfahrungen bei der Jobsuche, macht Mut zu neuen und ungewöhnlichen Wegen. Wer sagt denn, dass man immer in seinem Metier bleiben muss? Vielleicht eröffnen sich in anderen Branchen oder in der Selbstständigkeit viel bessere Chancen?
Interessenten können bei der alexander gross consulting für eine Outplacement-Beratung unter anderem auch In-house-Seminare buchen. Vor Ort kann Gross auf die spezifischen Bedürfnisse oder aktuelle Problemstellungen intensiv eingehen und exakt auf den Kunden und seine Mitarbeiter zugeschnittene Beratungen auf Einzel- und Gruppenbasis anbieten.
Weitere Informationen:
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