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cronos Unternehmensberatung

22. Juni 2001

Münster

Just-in-Time zum Euro bei R/3

cronos bietet Umstellung mit Termingarantie

Fast ein Drittel aller Unternehmen in Deutschland plant die

Umstellung auf den Euro erst nach dem 1. Januar 2002, so

das Ergebnis einer Studie von Cap Gemini Ernst & Young

und der Association for the Monetary Union of Europe

AMUE. Ein risikoreiches Vorgehen, so die Verfasser der

Studie, denn die möglichen Umstellungsprobleme seien

nicht zu unterschätzen. Die cronos Unternehmensberatung,

Münster, hat deswegen ein System entwickelt, mit dem die

Euro-Umstellung für R/3 in weniger als sechs Monaten

garantiert wird. Es wurde bereits mehrfach erfolgreich

eingesetzt. Das Verfahren nach dem sogenannten

„cronos-3-Phasenmodell“ ist für Anwender aus

unterschiedlichen Branchen geeignet. Es wird von cronos

aber auch speziell für die Energiewirtschaft angeboten, da

es auch Branchenmodule wie IS-U mit abdeckt. Der

Projekterfolg wird dabei durch ein eigens installiertes

Projekt- und Kostencontrolling sichergestellt.

Erst rund 22 Prozent aller deutschen Unternehmen hatten

zum Jahresbeginn bereits auf den Euro umgestellt. Rund

47 Prozent sind in diesem Jahr bei der Einführung

oder wollen die Umstellung bis Jahresende vollzogen

haben. Dabei könnte es für viele Firmen eng

werden. Denn immerhin 67 Prozent aller Unternehmen

rechnen mit einer Projektdauer von mehr als 12 Monaten,

so die weiteren Ergebnisse der Studie. cronos geht

deswegen davon aus, dass der Unterstützungsbedarf

bis Jahresende drastisch zunehmen wird.

Um die Umstellung in weniger als sechs Monaten

garantieren zu können, hat cronos das

cronos-3-Phasenmodell entwickelt. In Phase Eins wird

zunächst sichergestellt, dass die technischen und

organisatorischen Grundlagen geschaffen werden, die

für eine erfolgreiche Euro-Einführung nötig

sind. Dazu gehört beispielsweise auch ein eigener

EURO-Projekt-Server, der von cronos zur Verfügung

gestellt werden kann. In Phase Zwei wird dann die

Euro-Konsistenz des R/3-Systems geprüft und eine

„Fall-Back-Strategie“ aufgesetzt, um im Notfall den

Ursprungszustand des Systems wiederherstellen zu

können. Die eigentliche Umstellung erfolgt dann in

der Regel an einem ver-längerten Wochenende,

nachdem auf dem Produktivsystem die

Jahresabschlüsse gefahren wurden. Damit werden

nicht nur die Ausfallzeiten minimiert, bei auftretenden

Problemen können die betroffenen Mitarbeiter bis zu

einem zweiten Umstellungslauf auf dem

zurückgesetzten System ganz normal weiterarbeiten.

In der dritten Phase werden schließlich noch

nötige Anpassungen im Stammdatenbereich und in

der weiteren Systemlandschaft vorgenommen. Denn eine

Euro-Umstellung betrifft in der Regel nicht nur die

R/3-Module, sondern auch die weiteren eingesetzten

Anwendungen.

Wie die Erfahrungen mit dem cronos-3-Phasenmodell z.B.

bei Elektromark gezeigt haben, kommt es vor allem auf die

richtige Aufgabenteilung mit dem Anwender an. So

übernahm cronos hier die Fehleranalyse

(Ampelcontrolling) und das Projektmanagement, die

Anpassungen wurden von Elektromark selbst

durchgeführt. Der Projekterfolg wurde durch ein

konsequentes Projekt- und Kostencontrolling sichergestellt.