Logo Press'n'Relations

Glas Trösch Beratungs GmbH

06. Mai 2004

Ulm

TRO_Insekt.zip - 1.6 MByte

Ein neues Zuhause für „Die Gläserne Frau“

Glas für Vitrinen im Hygiene-Museum Dresden von Glas Trösch

Ende März hat die „Gläserne Frau“, das wohl berühmteste Exponat des Deutschen Hygiene-Museums Dresden, wieder ihren Platz in der neuen Ständigen Ausstellung des Museums eingenommen. Die Figur aus dem Jahr 1936 befindet sich im Ausstellungsraum zum Thema „Der gläserne Mensch“, einem der derzeit vier Bereiche der neuen Dauerausstellung. Auf 1.500 m2 werden hier den Besuchern rund 800 Exponate präsentiert. Für die außergewöhnlichen Ausstellungsvitrinen wurde mit EUROWHITE ein Glas von Glas Trösch gewählt, das durch seine brillante Optik die Ausdruckskraft der Exponate und deren natürliche Farben nicht verfälscht. Für die insgesamt 50 Vitrinen und über 40 Tischvitrinen in unterschiedlicher Größe, Farbe und Ausstattung wurden rund 650 m2 EUROWHITE verarbeitet.


 


„Wir haben eine Präsentationsform entwickelt, die eine Kombination verschiedener Exponate ermöglicht und zugleich auf die spezifischen Erfordernisse des einzelnen Objektes eingeht,“ so Carsten Gerhards vom Berliner Büro Gerhards & Glücker, das mit der Ausstellungsarchitektur beauftragt wurde. Das Ergebnis sind speziell gefertigte Vitrinen, die in unterschiedlicher struktureller Anordnung, Größe, Farbigkeit und Ausstattung in den einzelnen Themenräumen positioniert sind. Gerhards & Glücker wählten als durchgängiges Material für alle Räume französischen Nussbaum, kombiniert mit teilweise farbig lackiertem Glas und Stahl. „Die gewählte Farbe hat jeweils Bezug zu den gezeigten Objekten und kontrastiert mit der Expressivität des Holzes,“ erläutert Gerhards das Konzept. Gewählt wurden dabei die Farben Creme (Der gläserne Mensch), Hellblau (Leben und Sterben), Gelbgrün (Essen und Trinken) und Orangerot (Sexualität). Gefertigt und montiert wurden die Vitrinen von der Firma Böhm aus Waiblingen, einem Spezialisten für Museumseinrichtungen, der seit vielen Jahren für zahlreiche Objekte Glas von Glas Trösch verwendet. Mit EUROWHITE entschieden sich Gerhards & Glücker für ein Glas, das durch seine Produkteigenschaften speziell für die Präsentation von Gegenständen geeignet ist. Hergestellt aus grünstichfreiem Floatglas, ist EUROWHITE besonders lichttransportierend und überzeugt durch hohe Brillanz. Zum Schutz der Objekte wurde von den Architekten Verbundsicherheitsglas gewählt. Die 10 und 12 mm starken Gläser sind mit einer UV-Schutzfolie versehen, welche die Ausstellungsstücke vor übermäßigem Lichteinfluss schützen.


 


Das Deutsche Hygiene-Museum


Das Deutsche Hygiene-Museum, erbaut zwischen 1927 und 1930, gilt als eines der markantesten Beispiele für die Architektur der 20er-Jahre und zählt zu den innovativsten Museumsbauten der Zwischenkriegszeit. In einer Generalsanierung, die im Frühjahr 2005 abgeschlossen sein wird, versetzt der Architekt Professor Peter Kulka das Gebäude des Museums im Wesentlichen wieder in den Originalzustand von 1930 zurück. So wurden beispielsweise die historischen Lichtdecken rekonstruiert, durch Milchglasscheiben kann dadurch wieder Tageslicht in die Räume der Dauerausstellung strömen. Inhaltlich positioniert sich das Museum, das lange Jahre der konventionellen Gesundheitsaufklärung diente, nun als „Museum vom Menschen“. Das Projekt „Neue Dauerausstellung“ wird dabei geleitet von dem Berliner Ausstellungsmacher Bodo-Michael Baumunk, der mit eigens entwickelten interaktiven Modulen und Hands-on-Modellen ein Museum „zum Anfassen“ geschaffen hat.


 


Weitere Informationen:


Glas Trösch Beratungs-GmbH


Traudl Dietlmeier, Marketing


Benzstraße 13


89079 Ulm-Donautal


Telefon 07 31 - 40 96-0


Telefax 07 31 - 40 96-2 93


t.dietlmeier@glastroesch.de


www.glastroesch.de


 


Pressearbeit:


Press’n’Relations GmbH - Brigitte Zingler


Bleichstraße 1 - 89077 Ulm


Telefon: 0731-9628718


Telefax: 0731-9628794


bz@press-n-relations.de


www.press-n-relations.de


 


Glas Trösch verarbeitet seit beinahe 100 Jahren den faszinierenden Werkstoff Glas. Das Ergebnis: höchste Kompetenz und detailliertes Wissen um die Herstellung, Veredelung und Verarbeitung von Glas. 2.700 Mitarbeiter in mehr als 40 Betrieben in der Schweiz, in Frankreich und Deutschland zählen heute zur Unternehmensgruppe Glas Trösch. Das Familienunternehmen mit Hauptsitz in Bützberg/Schweiz stellt an zwei Standorten in Deutschland und Frankreich Floatglas her. An mehreren hochmodernen Magnetron-Beschichtungsanlagen veredelt Glas Trösch Floatglas zu Funktionsglas der Marke SILVERSTAR. In Deutschland gehören zehn eigenständige Standorte in Altshausen, Bad Krozingen, Nördlingen, Aalen, Kempten, Memmingen, Maisach bei München sowie Ulm, Wertingen und Wernberg-Köblitz zum Verbund der Glas Trösch Unternehmensgruppe.

Dateien:
TRO_Insekt.zip - 1.6 MByte