

GEA Refrigeration Technologies
24. März 2011
Deutscher Kältepreis für Grasso BluAstrum
GEA-Ammoniak-Kaltwassererzeuger überzeugte durch Effizienz
Seit kurzem gilt der Grasso BluAstrum von GEA Refrigeration Technologies im wahrsten Sinne des Wortes als „ausgezeichnete“ Kältetechnik: Der brandneue Ammoniak-Kaltwassererzeuger erhielt den Deutschen Kältepreis in der Kategorie „Klimafreundlicher Einsatz von Kältemaschinen in der Lebensmittelproduktion“. Katherina Reiche, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, übergab den Preis am 22. März 2011 in der Bundeshauptstadt an Wolfgang Sandkötter, Leiter der Entwicklung bei der GEA Grasso GmbH (Berlin). Dieses Jahr wurden in dieser Kategorie ausnahmsweise drei zweite Preise (jeweils dotiert mit 5.000 Euro) vergeben, um der hohen Bedeutung aller Siegerprojekte/-produkte gerecht zu werden. Beim BluAstrum würdigten die Juroren den Wirkungsgrad der neuen Maschine: Der Schraubenverdichter schließt die Energieeffizienzlücke zwischen schiebergeregelten Schraubenverdichtern und drehzahlgeregelten Turboverdichtern unter Verwendung des natürlichen Kältemittels Ammoniak. Seine Energieeffizienz ist gegenüber dem derzeitigen technischen Stand um etwa 40 Prozent höher, wodurch Stromverbrauch und Betriebskosten sowie Umweltbelastung deutlich sinken.
BluAstrum deckt Bereich von 500 bis 2.000 kW Kälteleistung
Von Grasso BluAstrum werden sechs Modelle im Leistungsbereich von 500 bis etwa 2.000 kW am Markt eingeführt. Die Maschinen eignen sich für Kühlmittelaustrittstemperaturen von -15 °C bis 15 °C und arbeiten mit einer EER (Energy Efficiency Ratio) von etwa 5,5. Noch bedeutender ist aber der hohe Teillastwirkungsgrad, denn dank Verdichterdrehzahlregelung (1.000 bis 4.500 U/min) und Vi-Verstellung werden ESEER-Werte (European Seasonal Energy Efficiency Ratio) über 8 erreicht. Die Drehzahlregelung kappt mithilfe des sanften Maschinenanlaufs außerdem die bei der Leistungsbereitstellung teuer zu bezahlenden Stromspitzen.
Kompakte Maschine für Kälteerzeugung und Klimatisierung
Damit viele Anwender von Grasso BluAstrum profitieren können, fügt sich der Kaltwassererzeuger in ein extrem schmales Gehäuse, das für die Einbringung durch Standardtüren ausgelegt ist. „Daher ist auch der Ersatz ineffizienter Altanlagen gegen unsere wartungsarm konzipierte Ammoniak-Maschine leicht möglich“, erläutert Wolfgang Sandkötter. Die Geräte eignen sich neben dem Einsatz in der Industrie auch für die Klimatisierung – in Märkten, in denen traditionelle Kältemittel teuer sind oder sogar verboten, hat sich Ammoniak bereits in der Komfortklimatisierung etabliert.
Umweltministerium fördert Fortschritte in der Kältetechnologie
Der Deutsche Kältepreis zeichnet insgesamt neun Projekte in den drei Kategorien „Klimafreundliche Klimatisierung von Gewerbegebäuden“, „Klimafreundlicher Einsatz von Kältemaschinen in der Lebensmittelproduktion“ und „Klimafreundliche kältetechnische Sonderanwendungen“ aus. Die Preisverleihung findet jeweils begleitend zum Fachkongress „Kälte- und Klimatechnik – Umweltrelevanz und Herausforderungen“ statt, den das Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative ausrichtet. Gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Kälte konzipiert und organisiert die gemeinnützige co2online GmbH diese Veranstaltung. Die Veranstalter möchten mit dem Wettbewerb Effizienztechnologien in der Kältetechnik öffentlichkeitswirksam platzieren und den beispielgebenden Charakter hervorheben, denn Jahr für Jahr entstehen in Deutschland durch den Gebrauch von rund 120 Millionen Kältemaschinen etwa 70 Millionen Tonnen CO2, die es zu verringern gilt.
Mehr zum Fachkongress und den Preisträgern finden Sie unter
www.co2online.de/kaelte.
Bilder:
Bild BluAstrum.jpg
Ein hoher Teillastwirkungsgrad, eine flexible Verdichtertechnologie, die ohne Ölpumpe auskommt, wartungsfreie Rotorlager und viele weitere konstruktive Merkmale des Ammoniak-Kaltwassererzeugers Grasso BluAstrum senken den Stromverbrauch und die Betriebskosten. (Bild: GEA)
Bilder Kaeltepeis_Grasso_1.jpg und Kaeltepeis_Grasso_2.jpg
Wolfgang Sandkötter, Leiter der Entwicklung bei der GEA Grasso GmbH in Berlin, erhält stellvertretend für sein Team den Deutschen Kältepreis in der Rubrik „Klimafreundlicher Einsatz von Kältemaschinen in der Lebensmittelproduktion“ von Katherina Reiche, der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. (Bild: co2online gGmbH / Fotograf: Ingo Heine)
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Über GEA
Die GEA Group Aktiengesellschaft ist einer der größten Systemanbieter für die Erzeugung von Nahrungsmitteln und Energie mit einem Konzernumsatz von über 4,4 Milliarden Euro in 2010. Sie konzentriert sich als international tätiger Technologiekonzern auf Prozesstechnik und Komponenten für die anspruchsvollen Produktionsprozesse in unterschiedlichen Endmärkten. Der Konzern generiert ca. 70 Prozent seines Umsatzes aus den langfristig wachsenden Industrien für Nahrungsmittel und Energie. Zum 31. Dezember 2010 beschäftigte das Unternehmen weltweit mehr als 20.000 Mitarbeiter. Die GEA Group zählt in ihren Geschäftsfeldern zu den Markt- und Technologieführern. Das Unternehmen ist im deutschen MDAX (G1A, WKN 660200) notiert.
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