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GPS

21. Februar 2002

Ulm

Der Mittelpunkt des Cyberspace ist definiert

SoftwareAtlas-Erfinder GPS setzt Meridian in Ulm

Um 20.02 Uhr am 20.02.2002 war es soweit:

Der Mittelpunkt des Cyberspace war

festgelegt, symbolisiert durch einen 200

Kilogramm schweren „Nagel“, ein Kunstwerk

des Neu-Ulmer Kunstschmieds und

Künstlers Adelbert Burk. Vor rund 50

geladenen Gästen aus Wissenschaft und

Wirtschaft – von der Universität Ulm bis hin zu

Unternehmen wie SAP oder Guardus –

begründete GPS-Geschäftsführer Werner

Schmid seinen Anspruch mit dem

Gegenmodell des Internet zur sonstigen

Entwicklung in Technik und Wissenschaft. „Im

Cyberspace ist der individuelle Mensch der

Mittelpunkt. Er ist nicht das Objekt das

betrachtet wird, wie etwa in der Gentechnik,

sondern das Subjekt, das betrachtet.“

Dementsprechend könne der Mittelpunkt des

Cyberspace auch nur individuell definiert

werden. „Der halbe Cyberspace liegt immer

vor und die andere Hälfte hinter uns, und das

in jeder Richtung. Der Mensch kehrt in

diesem Universum stets zum Ausgangspunkt

zurück.“ Dementsprechend trägt der

Cyberspace-Meridian auch die Inschrift „You

are the point of all returns“. Die Idee zu dieser

Aktion war während der Entwicklung des

GPS-SoftwareAtlas 2.1 entstanden, der

erstmals auch die Prozesse des eBusiness

umfasst. Der SoftwareAtlas ist das einzige

Prozessmodell, mit dem sich wie auf einer

Landkarte ein komplettes Unternehmen auf

nur einer Seite abbilden lässt. Er wird von

zahlreichen Softwarehäusern, Beratungs- und

Anwenderunternehmen sowohl zur

Beschreibung von Softwarelösungen, zur

Softwareauswahl oder für die Prozessanalyse

und –optimierung eingesetzt.

Dass der Meridian des Cyberspace

ausgerechnet in Ulm festgelegt wurde,

begründete Werner Schmid historisch. So

hatte Johannes Kepler hier einst die

Rudolfinischen Tafeln definiert, ein

Tabellenwerk für die Seefahrt, das für

Jahrhunderte das Maß der Dinge blieb, wenn

es um die Orientierung auf der freien See

ging. Da der Mittelpunkt des Cyberspace nur

individuell definiert werden kann, verzichtete

Werner Schmid darauf, den „Nagel“ in die

Erde zu schlagen, um so den Meridian auch

örtlich zu fixieren. Die theoretische

Begründung seiner Aktion lieferte er während

eines programmatischen 5-Gänge-Menues,

in einem Dialog mit dem freien Journalisten

und langjährigen Freund Raimund Vollmer

aus Reutlingen. Gewürzt war das Menue mit

Zitaten von Philosophen aus allen

Jahrhunderten – von Pythagoras bis Flusser –

aus denen sich der Anspruch der GPS, den

Meridian festzulegen, lückenlos herleiten lies.

Es begann mit dem „Kampf der

Jahrtausende“, symbolisiert durch eine

raffinierte Kombination aus Seeteufel und

Rinderfilet schwarz-weiß an kleinem Salat.

Für „die neue Gesellschaft und ihre Feinde“

stand dann die Brotsuppe mit Langostinos,

der zum Höhepunkt, der „Vermessung des

Cyberspace“, gebratene Perlhuhnmedaillons

mit Kürbispüree und dem „Maß aller Dinge“

folgten. Das „Netz der Zukunft“ schließlich

symbolisierte das Dessert, ein Mousse von

Basilikum und Limonen im Karamelnetz. Zum

Espresso gereicht wurde dann eine

Weltpremiere: Ziegenkäse-Bonbons, eine

gebackene Köstlichkeit, süß, aber mit ganz

eigenem Aroma. Kreiert hatte dieses

spezielle Menue der Küchenchef des Wilken-

Gourmet-Services „Fleur de Cuisine“, Harald

Laatsch.

Weitere Informationen:

GPS Gesellschaft zur Prüfung von Software

mbH – Werner Schmid

Hörvelsinger Weg 54 – 89081 Ulm

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Die GPS Gesellschaft zur Prüfung von

Software mbH ist seit der Gründung 1985 ein

akkreditiertes Prüfinstitut für Software. Aus der

Analyse der Risikosituation von

Unternehmen, die ihre Geschäftsprozesse

mit Hilfe der Informationstechnik steuern,

entstand in den 90er Jahren der GPS

SoftwareAtlas als Referenzmodell für die

unternehmensweite

Informationsverarbeitung. Durch Reihentests

mit ERP-Systemen erfolgt zyklisch der

Abgleich des Modells mit dem Stand der

Technik

Die GPS ist als Planungs- und Beratungs-

und Serviceunternehmen für innovative IT-

Lösungen tätig.