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Licht in Sicht e.V.

05. April 2005

Ausbeutung im Alter - das Problem erschüttert Publikum und Prominenz

Gutes Leben im Alter im Bayerischen Landtag, 5. und 6. April

Heute, am 5. April, begrüßten Barbara Rütting und Renate Ackermann von den Grünen die ersten Besucher der Messe Gutes Leben im Alter. Im Bayerischen Landtag wird bis 6. April die Situation alter Menschen erörtert. Diese Ausstellung ist ein Tropfen auf dem heißen Stein. Wir hoffen, dass daraus ein Platzregen wird, verkündete Barbara Rütting bei der offiziellen Begrüßung und Eröffnung der Messe. Neben Themen wie Pflege und Wohnen im Alter spielt das Problem der Ausbeutung eine wichtige Rolle: Der LICHT IN SICHT e.V. - Schutz vor emotionaler und finanzieller Ausbeutung im Alter aus München spricht mit Besuchern über typische Gefahren, denen ältere Menschen ausgesetzt sind, und über Möglichkeiten der Prävention. Der Verein kämpft seit September letzten Jahres für Senioren, die von Raffgierigen und Erbschleichern um ihre Finanzen gebracht wurden oder werden sollen.


Über die Aktivitäten des gemeinnützigen Vereins, der sich mittlerweile über die Grenzen der Landeshauptstadt hinaus engagiert, informierte sich auch Barbara Rütting, Ernährungspolitische Sprecherin der Grünen. Von den Mitgliedern des Vereins erfuhr sie, welche Brisanz finanzielle Ausbeutung im Alter angenommen hat. Und es werden nicht nur die Reichen Opfer von Betrügern und Erbschleichern. Nicht einmal Rentner mit geringen Einkünften sind vor Tricks uns Schwindeleien sicher. Eine Vertreterin des ZDF erklärt beim Besuch des Messestandes: Das Problem fängt schon mit dubiosen Gewinnspielen und völlig überhöhten Handwerkerrechnungen an. Wichtig sei insbesondere, dass sich Betroffene und Angehörige trauen, mit ihren Geschichten an die Öffentlichkeit zu gehen. Anonyme Fernsehberichte mit unkenntlich gemachten Personen wirken auf die Zuschauer unglaubwürdig und gestellt.


Gert Kaiser, erster Vorsitzender des LICHT IN SICHT e.V. und Inhaber der Ambulanten Pflege am Isartor, pflichtet ihr bei: Wir wollen mit Unterstützung der Medien klar machen, dass emotionale Abhängigkeit und die finanzielle Ausbeutung Themen sind, die für alte Menschen eine wirkliche Bedrohung darstellen. Nicht nur Ältere sollen so angesprochen werden. Es sei ebenso wichtig, das Umfeld – Freunde, Verwandte oder zum Beispiel Ärzte – für die Problematik zu sensibilisieren.


Die Mitglieder des LICHT IN SICHT sind beratend tätig und begleiten alte Menschen auf dem oft schwierigen Weg, ihr Vermögen vor Betrügern zu sichern oder verlorene Werte zurückzuerhalten. Im Bayerischen Landtag nutzen sie die Gelegenheit, im persönlichen Gespräch Besucher über die gesellschaftliche Misere zu informieren. Viele waren betroffen. Das ist kein Wunder, meint Kaiser. Die meisten wissen gar nicht, wie die alten Leute manipuliert werden. In einem Fall wurde einer alten Dame sogar ein Hund geschenkt, um sich mit Hilfe der Tierliebe einzuschmeicheln.


Mehr Informationen zur Ausstellung unter www.gruene-fraktion-bayern.de


Bildunterschrift:


Barbara Rütting, Ernährungspolitische Sprecherin der Grünen, im Gespräch mit Gert Kaiser vom LICHT IN SICHT e.V.: Sie informierte sich über das Problem der emotionalen Abhängigkeit und finanziellen Ausbeutung.


Kontaktadresse des LICHT IN SICHT e.V.:


LICHT IN SICHT e.V.

Neubiberger Str. 18

81737 München

Tel.: 089/67099777

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Informationen für Redaktionen erteilt Gert Kaiser, 1. Vorsitzender des Vereins. Er ist zu erreichen unter:


Ambulante Pflege am Isartor - Gert Kaiser

Morassistraße 26 - 80469 München

Tel.: 089 / 29 48 26 - Fax: 089 / 29 16 11 60

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