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Mayser

24. Juli 2001

Ulm

Auf Nummer sicher: Einklemmschutz für alle Fälle

Mayser präsentiert zur IAA neue Lösungen für Autofenster, Schiebedächer, Schiebetüren u. Heckklappen

Erstmals präsentiert Mayser, der Ulmer

Spezialist für Sicherheitstechnik, auf der IAA

Problemlösungen für automatisch betriebene

Heckklappen und Schiebedächer. Als

weiteren Anwendungsbereich zeigt Mayser

Einklemmschutzsysteme für Seitenfenster,

die mit taktilen Sensoren ausgestattet sind.

Mayser beliefert bereits seit 1993 die

Automobilindustrie mit Komponenten zur

Absicherung dieser Bereiche. Einsatz findet

der taktile Sensor von Mayser - ursprünglich

für die 7er-Reihe von BMW entwickelt -

inzwischen in zahlreichen Automodellen, vom

BMW X5 bis hin zum neuen Chrysler Voyager

oder dem Alfa 147. Zukunftsweisend ist die

neueste Generation von Ultraschall-Sensorik,

die ein weiteres Hauptthema des

Messeauftritts von Mayser darstellt.

Anwendung finden die Ultraschall-Sensoren

zum Beispiel in Cabriolets, die durch den

fehlenden festen Rahmen andere

Lösungsansätze als bisher zwingend machen

und Mayser zu dieser wegweisenden

Weiterentwicklung in Sachen Einklemmschutz

geführt haben. Erste Praxistests sind bereits

erfolgreich verlaufen.

Der taktile Sensor funktioniert vergleichsweise

einfach: entweder direkt in den Gummi der

Fensterdichtung integriert oder in einem

zusätzlich angebrachten Gummiprofil

befinden sich zwei elektrisch leitende

Flächen. Bei Krafteinwirkung auf das Profil –

also wenn etwas zwischen Gummi und

Scheibe gerät – wird der Kontakt

geschlossen, die Bewegung der Scheibe wird

gestoppt oder reversiert. Herausragender

Vorteil der taktilen Sicherung ist die extrem

kurze Reaktionszeit. Zudem zeigen die

Sensoren ein konstantes Schaltverhalten,

durch Witterungseinflüsse oder starke

Vibrationen gibt es keinerlei Beeinträchtigung.

Eine Reaktion erfolgt ausschließlich auf

geringfügigen Druck. Wie Tests ergaben,

bleibt sogar ein rohes Ei unversehrt, wenn es

im Schließbereich eines elektrisch

betriebenen Autofensters erfasst wird!

Derzeit arbeitet Mayser an berührungslos

wirkenden Schutzeinrichtungen mit Einsatz

von Ultraschall-Technologie. (bz)