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GEA Lufttechnik

01. September 2009

Herne

Die Fertigungskapazitäten für Wärmetauscher bei der GEA Happel Wieland GmbH wurden vor kurzem ausgebaut.

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50 Jahre Wieland-Wärmetauscher

GEA Happel Wieland feiert Firmenjubiläum

Wärmetauscher sind in der Industrie, der Energie- und Gebäudetechnik seit Generationen unverzichtbar, um Prozesswärme zu übertragen oder ein behagliches Raumklima zu schaffen. Seit genau einem halben Jahrhundert bedient die GEA Happel Wieland GmbH, Sprockhövel, diesen Markt. Mit der Gründung der „Franz Wieland Apparatebau GmbH“ am 1. September 1959 schuf Franz Wieland die Basis für ein Erfolgsunternehmen, dessen Produkte den Kunden beispielsweise als Flüssigkeitskühler, Kondensatoren, Luftvorwärmer oder Wärmerückgewinnungssysteme dienen.

Wärmetauscher für Standard- und Sonderanwendungen

So vielseitig wie die Einsatzbereiche sind auch die Dimensionen, welche die Produkte annehmen können. Unter anderem lieferte Wieland in den 1980er Jahren Wärmetauscher für die Fertigung von Ceran-Kochfeldern. Die 13 Geräte dienten zur Abkühlung im Produktionsprozess, jeder einzelne von ihnen war etwa 5 x 3 x 2 m groß und wog so viel wie zehn Kleinwagen.

Traditionsreich und trotzdem voller Innovationen

Die Produktion umfasste auch vor Jahrzehnten schon Wärmetauscher in diversen Ausführungen und Materialien, doch trotz der beständigen Produktpalette hat das Werk immer wieder durch Innovationen auf sich aufmerksam gemacht: Sie zeichneten sich durch ihre Langlebigkeit, gute Wärmeübertragung oder praxisorientiertes Design aus und konnten sich am Markt schnell etablieren. Ein Beispiel ist die Wieland-Stahl-Batterie. Dieser Wärmetauscher wurde in den 1980er Jahren entwickelt und verfügt über zwei oder drei elliptische Rippenrohre nebeneinander, die durch Lamellen verbunden sind. Seit Mitte der 1990er Jahre fertigt das Werk auch Edelstahl-Wärmetauscher. Sie werden eingesetzt, wenn die Anforderungen an Hygiene besonders hoch sind oder sich aggressive Substanzen in der Luft befinden.

Tiefen und Höhen durchlebt

Der Weg des Unternehmens war trotz des soliden Produktportfolios nicht immer ganz geradlinig. Im Laufe der Jahre wechselten die Besitzer und Namen: Die Paul Pollrich GmbH & Comp. mit Sitz in Mönchengladbach, Hersteller von Ventilatoren und Zentrallüftungsgeräten, übernahm Wieland im Jahr 1968. GEA kaufte 21 Jahre später wiederum Pollrich, damit auch die Wärmetauscher-Aktivitäten in Sprockhövel. Während Pollrich vier Jahre später wieder veräußert wurde, ist die GEA Happel Wieland GmbH nach wie vor fester Bestandteil der GEA.

Mitarbeiter und Management setzten Segel auf Erfolgskurs

Auch wirtschaftliche Höhen und Tiefen zeichneten den Weg. Nachdem die Mitarbeiter beispielsweise 2003 eine Krise meistern mussten, blicken sie heute vertrauensvoll in die Zukunft. Ein Zeichen dafür ist das gerade umgebaute und erweiterte Werk. Auch die Produktportfolioanpassung und das Einführen eines zeit- und wettbewerbsgerechten Entlohnungssystems stärkten den Standort Sprockhövel. Seit Sommer dieses Jahres ist die Auftragslage in Sprockhövel außerdem aus organisatorischen Gründen besser: Im Zuge einer Produktionskonzentration wurde die Fertigung von Stahlwärmetauschern aus einem Schwesterwerk in Österreich nach Sprockhövel verlagert. Von diesem Schritt verspricht sich das Management Synergien in der Produktion, eine verbesserte Logistik und eine Bündelung der Kompetenz.

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Bild Fertigung Wärmetauscher 0090701_GHW_Sprockhoevel_001_157647.jpg:


Die Fertigungskapazitäten für Wärmetauscher bei der GEA Happel Wieland GmbH wurden vor kurzem ausgebaut.

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